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Eigenschaften des Wassers

Auf Grund einiger spezieller Eigenschaften des Wassers bietet dieses vielfältige Trainingsmöglichkeiten, die uns am Land untersagt sind.

Auftrieb

Das Prinzip des Archimedes besagt, dass ein ruhender Körper, der ganz oder teilweise mit einer Flüssigkeit umschlossen ist, einen Auftrieb erfährt, der dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit entspricht.
Jeder Mensch hat somit eine andere Auftriebskraft (Gewicht, Verhältnis Fett-Muskelmasse).

Wirkung des Auftriebs auf den Körper

Wasserwiderstand

Ein Körper der sich im Wasser bewegt, muss gegen verschiedene Kräfte arbeiten.
Die mögliche Kraft, die eine Person dem Wasser entgegensetzen kann, ist abhängig von ihrer Muskelkraft und Ausdauer. Diese Kraft wird natürlich durch das individuelle Körpergewicht determiniert. So kann eine körperlich fitte Person mit jeder Bewegung mehr Kraft aufbringen als eine untrainierte Person. Eine Person mit hohem Körpergewicht muss allerdings für eine spezielle Übung auch mehr Kraft aufbringen als eine leichte Person. Dieses ist besonders im Element Wasser immer zu beachten.

Als Widerstände im Wasser wirken:

Viskosität
Die Reibung der Wasser Moleküle bietet einen wesentlich größeren Widerstand als Luft an Land. Dieser Widerstand kann durch die Geschwindigkeit der Bewegungen (Beschleunigung) und Größe der Widerstandsflächen (Frontalwiderstand, Hebelkraft) gesteuert werden.

Frontalwiderstand
Dieser Widerstand, ist der auf die in Bewegungsrichtung gerichtete Fläche (Körpervorderseite, Schaumstoffkörper etc.) wirkende Wasserwiderstand. Die Fläche, und damit der Widerstand kann durch Veränderung der natürlichen Hebel (Arme, Beine) verändert werden.

Bewegungswiderstände
Diese Widerstände werden durch die Bewegung des Körpers im Wasser bewirkt. (Wellenwiderstand, Turbulenzen etc.) Der Aktion des Trainierenden setzt das Wasser eine mehr oder minder große Reaktion entgegen. (Newton`s Gesetz). Wenn man im Wasser nach links arbeitet und direkt im Anschluss eine Bewegung nach rechts ausführt, muss man zusätzlich noch gegen den durch die erste Bewegung ausgelösten Wasserstrom arbeiten.